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April 2011

01.04.2011 19:45

So langsam fängt die Fischereisaison wieder an. Die ersten Sonnenstrahlen überstehen mehrere Stunden täglich und so manch ein Fliegengewässer startet in die Forellensaison 2011.

Fliegenfischen ...

probieren sie doch einfach mal das Streamerfischen. Um diese Jahreszeit haben die Forellen großen Appetitt und stürzen sich auf jede kleine "Fischportion".  Zwar funktioniert auch schon die Fischerei mit Nymphen, allerdings lädt so ein Fischchen mit 3 - 5 cm einfach zu mehr aktiven Fressrausch ein - im Klartext für so eine "halbe Portion" löst sich die Forelle schon einmal vom Grund. Zur Technik: Werfen sie im 45 Grad Winkel stromauf an gegenüberliegende Uferseite und lassen sie den Streamer einfach passiv mit der Strömung abtreiben. Die Drift sollte hierbei bis zum Ende ausgefischt werden (eigene Uferseite) die Bisse kommen oftmals erst auf den letzten Zentimetern. Viel Bewegung im Streamer fische ich persönlich im April noch nicht - dennoch kann man die Rutenspitze das ein oder andere mal kurz anheben und wieder absenken. Farben -  eher gedeckt - braune und grüne Töne bevorzuge ich um diese Jahreszeit. Die Trockenfliege findet um diese Jahreszeit nicht einmal den Weg in meine Fliegendosen.

 

Drop Shot ...

eine hervorragende Möglichkeit die Barsche zum Anbiss zu animieren - hier gelten kleine Köder mit zurückhaltenden Farben. Weniger Bewegung ist hier mehr, die meisten Angler neigen beim Drop Shot fischen sowieso dazu ihrem Köder zu viel "Action" einzuhauchen. Mein Lieblingsköder ein kleiner brauner Wurm so um die 5 cm - extrem passiv gefischt, so alle 30 - 40 Sekunden minimal anheben und dann heisst es wieder in Ruhe abwarten  -  hoffentlich bei Sonnenschein \

 

Wobbler ...

kleinere Twitchbaits z. B. Rapala X-Rap in 6 cm. Auch hier heisst das Motto Entschleunigung. Eine reine Pflichtveranstaltung auf Barsch sind hier Fluorcarbonvorfächer - um hier die vollen Bewegungskünste dieser modernen Köder ausschöpfen zu können müssen diese in  Schlaufe gebunden werden (z. B. Rapala Schlaufe). Achten sie zudem auf superscharfe Drillinge - ein Schleifstein gehört übrigens in jede Tacklebox. Die Bisse kommen einfach zu vorsichtig und spitz - hier muss der Haken ganze Arbeit leisten.

 

Petri Heil wünscht Euer Baitcaster Pro Shop Team